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01-02/2026 „Von verborgenen Ressourcen und sicheren Orten“ Grundlagenschulung zur Traumapädagogik + Fokus auf Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung

Montag, 27.04.2026 - 09:00 Uhr bis Montag, 28.04.2026 - 16:00 Uhr

Ein Trauma (griech.: Wunde) ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann. Es ist oft Resultat von Gewalteinwirkung – sowohl physischer wie psychischer Natur. Bildhaft lässt es sich als eine „seelische Verletzung“ verstehen. Als traumatisierend werden im Allgemeinen belastende Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet. Sie können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Menschen das Leben lang beeinträchtigen. Wie eine körperliche Verletzung Zeit braucht, um zu verheilen, ist auch ein Trauma eine Verletzung der Seele, die ebenfalls Zeit braucht zum Verheilen. In dieser Fortbildung wird es um Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen gehen, ihre Möglichkeiten der Bewältigung von traumatischen Erfahrungen sowie um das Verständnis der oftmals besonderen Verhaltensweisen. Im Mittelpunkt steht die Frage, was braucht es, ihren „verborgenen“ Ressourcen auf die Spur zu kommen und „sichere“ Orte in ihrem Leben zu schaffen. Mithilfe einer auf den Prinzipien der „Entwicklungsfreundlichen Beziehung nach Senckel / Luxen“® beruhenden Traumapädagogik lässt sich die Verarbeitung eines Traumas im pädagogischen Alltag unterstützen. Dieses Seminar baut auf einem bereits vorhandenen allgemeinen Wissen der Teilnehmenden über die Entstehung eines Traumas und den Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung. Im Mittelpunkt werden die vielfältigen Möglichkeiten eines entwicklungsfreundlichen Umgangs mit traumatisierten Menschen im pädagogischen Alltag stehen.

Schwerpunkte:

  • Physiologische Vorgänge bei einer Traumatisierung (kurze Wiederholung)

  • Traumapädagogische Grundsätze aus Sicht der „Entwicklungsfreundlichen Beziehung“

  • Traumapädagogische Grundsätze für die Alltagsgestaltung

  • Entwicklungsfreundlicher Umgang mit traumatisierten Menschen

  •     Situationsgestaltung
        Beziehungsgestaltung (kommunikative und methodische Aspekte)
        methodische Aspekte

  • Berücksichtigung des kognitiven Entwicklungsniveaus (Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung)

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit Thema grundsätzlich noch wenig Erfahrung sammeln konnten
   
verfügbare Plätze: 20
   
Uhrzeit: jeweils 09:00 - 16:00 Uhr
   
Referent*in: Jutta Quiring; Diplom-Psychologin Multiplikatorin „Entwicklungsfreundliche Beziehung nach Senckel / Luxen“®; langjährige Erfahrung als psychologischer Fachdienst sowie in der Organisationsentwicklung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
   
Veranstaltungsort: Staatliches Schulamt Westthüringen – Konferenzraum 203.2 und 203.3, Justus-Perthes-Straße 2a, 99867 Gotha
   
Kosten: Es fallen keine Tagungsgebühren an. Speisen und Getränke können individuell im Umfeld des Veranstaltungsortes erworben werden.
   
Anmeldeschluss: 09.03.2026
   
verantwortlich: Felix Heyder

 


 
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Wichtiger Hinweis:
Bitte wählen Sie vor dem Absenden des Formulars aus dem Drop-Down-Menü die entsprechende Fortbildung aus.

 
 
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